Das enge Tal hat sich vom Nadelöhr für alle, die nach Lech oder St. Anton fahren, zu einem beliebten Urlaubsziel gemausert. Statt Schickeria und Nobelhotels wie beim großen Bruder Arlberg prägen hier unkomplizierte Gäste und traditionelle Dörfer mit heimeligen Gasthöfen das Bild. Überwiegend mittelschwere Abfahrten warten in den Skigebieten auf Familien und Genießer.
Der Arlbergpass hat schon viele Durchreisende gesehen: römische Legionäre, Kreuzfahrer, Päpste und Könige. Im Mittelalter war er eine bedeutende Handelsstraße, auf der Salz, Erz und Wein transportiert wurden. Der Name Klostertal geht auf das 13. Jahrhundert zurück, als Johannitermönche ein "Klösterlin" als Herberge für Fuhr- und Kaufleute gründeten. Jahrhunderte später wälzten sich die Blechlawinen der Skiurlauber durch das Tal, auch sie nur auf der Durchreise zu lohnenderen Zielen. Die Situation änderte sich durch den Bau einer Umgehungsstraße, die Braz, Dalaas, Wald, Danöfen, Klösterle, Langen und Stuben ihre Stille und Beschaulichkeit zurückgab. Wer sich daher an einem tief eingeschnittenen Tal nicht stört, der findet hier familiäre Urlaubsdörfer abseits des Arlberg-Trubels und mit dem Sonnenkopf ein überschaubares, schneesicheres Skigebiet.
Ski/Snowboard
Abseits der Schickeria des nahen Arlbergs fühlen sich am Sonnenkopf im Klostertal vor allem Familien wohl. Außerdem wissen das Revier besonders Tiefschneefans, die im steilen und nicht präparierten Gelände die Herausforderung suchen, zu schätzen. Der Sonnenkopf begeistert sowohl Anfänger und Könner als auch Skifahrer und Snowboarder.
Eine Achtergondelbahn, drei Sesselbahnen und vier Schlepplifte erschließen insgesamt 39 Pistenkilometer. Davon sind zwölf km leicht, 26 km mittelschwer und ein km schwer. Das Skigebiet liegt auf einer Höhe zwischen 1000 und 2300 m. Wenn wir uns ohne Liftstopp austoben wollen, besteht die Möglichkeit von ganz oben ohne Unterbrechung die elf km lange mittelschwere Abfahrt zur Talstation hinunterzubrausen. Bei Neuschnee verwandelt sich der Sonnenkopf in ein traumhaftes Freeride-Gebiet. Erfahrene Freerider nehmen dann die unpräparierte und ungesicherte, drei km lange Touren-Abfahrt Richtung Nenzigasttal. Auf ihre Kosten kommen außerdem die Snowboarder, die am Sonnenkopf einen Funpark mit allem, was dazugehört vorfinden. Die Kleinsten interessieren sich am meisten für das Erlebnis-Schneemannland, wo sie spielerisch das Skifahren lernen. Und wenn wir eine Pause brauchen, können wir uns im gemütlichen Bergrestaurant kulinarisch verwöhnen lassen und nebenbei den herrlichen Panoramablick genießen.
Nordic/Winterwandern
Langlaufen im Tal, Wandern am Berg
Freunde des nordischen Sports gehen nicht ganz leer aus. Von Klösterle führt eine schön angelegte Spur im Tal nach Danöfen, die auf einer Teilstrecke auch nachts beleuchtet ist. Besser ist das Angebot für Winterwanderer, die vom Sonnenkopf auf einem aussichtsreichen Höhenwanderweg bis zum Muttjöchle (2075 m) gehen können.
Familie/Kinder
| Kinderrestaurant |
Kinderteppichlift |
Kinderübungsgelände |
Gästekindergarten |
Skikindergarten |
Kinderskischule |
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